Tanzprojekte

Seit 2009 führe ich regelmäßig Tanztheaterprojekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Schulen und sozialen Einrichtungen durch. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht, Menschen einen Zugang zu Kunst zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit der künstlerischen Auseinandersetzung mit verschiedenen sozialen, politischen und kulturellen Themen zu geben. Bei diesen Projekten arbeite ich meistens mit Torsten Bähler (Musiker) oder anderen Tanzpädagogen als Team zusammen. 

Die Tanztheaterprojekte münden nach einer Arbeitsphase von einer Woche bis zu mehreren Wochen in eine Aufführung, bei der sich die TeilnehmerInnen als KünstlerInnen erfahren.

Wenn Sie Interesse haben, in Ihrer Einrichtung ein Tanztheaterprojekt durchzuführen, kontaktieren Sie mich bitte per Mail info@bailathea.dont-want-spam.de oder telefonisch unter 0172 - 1817507.

Sie haben die Möglichkeit, auf eines der folgenden Stücke aus meinem Repertoire zurückzugreifen. Alternativ dazu entwickle ich gern eine Inszenierung zu Ihrem Wunschthema. Ich berate Sie gern!

 

 

Unterwasserwelt

In der "Unterwasserwelt" erforschen TaucherInnen die tropischen Meere unseres Planeten. Sie nehmen die ZuschauerInnen mit auf eine faszinierende Reise: Riffe entstehen, bunte Fischschwärme ziehen vorbei, Soldatenkrabben tauchen auf und ein riesiger Mantarochen gleitet majestätisch durchs Wasser. Der Zauber der tropischen Meere wird für TänzerInnen und ZuschauerInnen gleichermaßen erlebbar. 

 

 

Que viva el Chango!

Que viva el Chango! ist ein Tanztheaterprojekt für Kinder und Jugendliche. Anhand der Geschichte der Sklaverei werden Migration, Unterdrückung und Diskriminierung thematisiert. Die afro-kubanische Musik ist dabei inhaltlicher Ausgangspunkt und Medium zugleich. In ihrer Geschichte spiegelt sich die Geschichte der Sklaverei und des Kolonialismus auf dem amerikanischen Kontinent. Die Kinder erfahren, wie die Nachfahren der afrikanischen Sklaven trotz extremer Unterdrückung ihre Kultur und Identität über Jahrhunderte bewahrt haben. Davon ausgehend und unter Einbeziehung eigener Erfahrungen mit Ungerechtigkeit wird sich der Stoff spinnen, aus dem das Tanztheaterstück entsteht. 

 

 

Raumschiff 2010 - Besuch vom Rande der Galaxie

Das Stück entführt die TeilnehmerInnen in die unendlichen Weiten des Universums. Es stellt Fragen nach Zeit und Raum und ob es noch anderes Leben gibt? Die TeilnehmerInnen verwandeln sich in Außerirdische und erkunden, ob und wie ein Zusammenleben von verschiedenen Lebensformen möglich ist.

Doch eines Tages landet ein riesiges, unbekanntes, undefinierbares Flugobjekt auf dem Schulhof. Stille, Stille. Alle halten den Atem an, nichts passiert. Doch plötzlich, dringen Geräusche aus dem Inneren des Raumschiffes. Lichter geistern an der Außenhaut entlang. Plötzlich ist es taghell und es scheinen Lebewesen an Bord zu sein. Das Raumschiff öffnet sich...

 

 

Japan

Japan ist ein Land der Gegensätze. Jahrhundertealte Tradition und urbanes, modernes Leben gehen Hand in Hand. In diesem Stück wird „Harmonie“ als ein wichtiger kultureller Aspekt in Japan untersucht, befragt und inszeniert. Die kulturellen Werte und Normen der TeilnehmerInnen werden in Beziehung zu dieser uns fremden Kultur gesetzt. 

Die TänzerInnen setzen sich intensiv mit der japanischen Kultur auseinander. Dabei spannt sich der Bogen von japanischem Essen über Tai Chi bis hin zu Fukushima. 

 

 

Time - Fremdheit - Fremdsein

Time stellt die Frage nach der Zeit. Was ist Zeit? Wie gehe ich mit Zeit um? Wie gehen unterschiedliche Kulturen mit Zeit um? Wenn ich schnell arbeite, habe ich dann mehr Zeit? Unsere Zeit ist nur im Raum erlebbar. Wo fühle ich mich sicher geborgen? Wo fühle ich mich fremd? Wie viel Zeit muss vergehen, dass ich mich nicht mehr fremd fühle? 

Dieses Stück eignet sich besonders für Jugendliche und Erwachsene. Es lädt die Teilnehmenden ein sich neu zu entdecken. 

 

 

H2plusO

Das Tanztheaterstück „H2plusO“ - sprich Wasser - beschäftigt sich mit dem Grundbaustein des Lebens und seiner Bedeutung für den Menschen und die menschliche Gesellschaft. 

Eine weiße Wolke schwebt zum 20. Internationalen Straßentheaterfestival ViaThea über den Marienplatz in Görlitz. Wasserteilchen bewegen sich tänzerisch im gasförmigen und flüssigen Aggregatzustand über den Platz, bevor sie zu Eis erstarren. Kinder spielen mit Wasser, Menschen arbeiten am Brunnen, gehen auf die Jagd, verlegen Wasserleitungen und freuen sich über das kühle Lebenselixier, das die Quellen des Brunnens ihnen spenden. 
Doch auf einmal versiegen die Quellen, eine Gruppe hat sich auf dem höchsten Punkt des Brunnens abgeschirmt und will vom Wasser nichts abgeben!

Was nun? 

 

Wassergeister

Die Wassergeister mit ihrer Königen, die schon seit Jahrhunderten im Verborgen diesseits und jenseits der Neiße lebten, zeigten sich erstmals der Öffentlichkeit und sorgten für einiges Aufsehen... Alles nahm seinen gewohnten Lauf - bis sie eine Entdeckung machten, die ihr Leben veränderte...

 

 

Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie sollen mich die anderen sehen? Was kann ein Selfie für mich tun? Was kann ich für ein gutes Selfie tun? Smartphone meets Videolein-Wand vor historischer Kulisse und thematisiert das relativ junge Phänomen - SELFIE … Ob als zarte Wesen des Lichts, beim fantasievollen Cosplaytanz oder luftspringend hinein in die Klangwelt des Haushaltes - welche grandiosen Ideen entstehen, wenn sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema beschäftigen, zeigt das Stück.

„But first, let me make a selfie“